von der Leistung

Johann Wolfgang von Goethe: „Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“

Leistung beschreibt eine körperliche oder geistige Arbeit.

Stets verbunden mit einer Bewertung und Wertung.

In der Physik beschreibt der Begriff Leistung das Verhältnis aus verrichteter Arbeit zur  benötigten Zeitspanne, die Fähigkeit, in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Arbeit zu verrichten.

Richten und verrichten und berichten und vernichten. Erreichen, vollbringen, zustande bringen. Nützliche und nutzbare Leistung. Das übertragen wir auf menschliche Leistungen. Als wären wir Menschen ein Motor oder ein Teleskop.

Was, wenn die unternommene Anstrengung nicht das zu erzielende Ergebnis produziert?

Das Wort leisten hat eine sprachliche Herkunft, die bedeutet: einer Spur nachgehen.

Das ist eine weiche Verbindung:

ich habe einen Geruch in der Nase und folge ihm, vielleicht bis zu einer Currybude!?

Einer persönlichen Spur nachgehen, um einen Weg zu erkunden und ein Ziel zu erreichen.

Ich leiste mir Zeit.

Ich leiste mir Gesellschaft.

Ich leiste mir Denken.