Advent 21 – vom Himmel hoch, da komm´ich her

In meinem Zimmer steht eine Engel:Parade. Ich mag die frechen, dicken Engel am liebsten. Es gibt so viele Spiel:Arten von Engeln. Im nächsten Advent lasse ich jeden Tag einen Engel „erscheinen“, bis die beachtliche Gruppe von 24 Putten aller Arten zusammen stehen und es Weihnachten ist.

Engel sind den Menschen wohlgesonnen, beschützen die menschlichen Körper und Seelen und sind die Verbindung zu der unsichtbaren Welt. Das ist eine perfekte Verbindung während der Dezember:Reise zum dunkelsten Moment des Jahres und zu dieser ersten Sekunde, wenn das Tageslicht länger ist als die Dunkelheit.

Vom Verlust

Wosinddieverlorengegangenen Tagewiederzufinden?

AufdemPlanetenderverlorenenTagetreffeichniemandenan.


Alles & alle

können verlustig gehen.

Autoschlüssel & Lebenssinn

Gesundheit & Zukunft

Freundschaft & Arbeitsplatz.

Töricht-menschlich zu glauben,

es gäbe einen Schutz vor Verlust

oder man wäre für den Verlust nicht erreichbar

Den letzten Verlust reißt für jeden der Tod.

Im Abhandenkommen fällt

ehemaliger Besitz

aus den Händen zu Boden.

Blank und verletzbar bis auf die Knochen.

Das „ohne…“ übernimmt das Sagen.

Nach dem Verlust

Es reicht zu atmen.

Es reicht zuzuhören.

Es reicht auszusprechen.

Es reicht auf Schönes zu sehen.

Es reicht den Wind zu fühlen.

Nach dem Verlust reicht es (noch) am Leben zu sein.

Der Ausweg

 Im Verlust versteckt sich LUST.

Die Lust beherbergt den Weg.

Zum Weitermachen, für einen Neuanfang,

zum Suchen und Aufräumen.

Zum Weiterleben. Zum guten Leben.

Zum Verzeihen und zum Friedenschließen.