4: Schuhe nach dem Ausziehen ordentlich aufreihen…

…“verschönere Dein Leben, denn Unordnung im Geist zeigt sich an den Füßen.“

herausfordernd für barfuss

Bin eine leidenschaftliche Barfuß:Läuferin, habe wenig Schuhe. Ziehe ich Schuhe aus, stelle ich sie gerne auf die Treppe, um sie demnächst wegzuräumen. Ziehe ich Schuhe aus, bin ich ungeduldig und genervt, das soll schnell gehen. Gerne bleiben die Schuhe genau dort liegen, wo ich sie ausgezogen habe, im Flur, unterm Tisch, im Bad. Nicht schön!

Im ZEN gibt es einen Satz: „Betrachte das, was sich unter Deinen Füßen befindet.“ Wer nicht auf seine Füße aufpasst, kann den Überblick verlieren. Eine typische Paradoxie. Es liegt das wundersame Versprechen in der Luft, dass das schöne Aufstellen seiner Schuhe eine Vorbereitung ist, die nächsten Schritte zu gehen.

Das gefällt mir. Als Heldin des Alltags kommt es nicht taff rüber, wenn ich beim nächsten großen Schritt noch unter den Wohnzimmertisch krabbeln muß, um das geeignete Schuhwerk zu suchen. Das ist so garnicht Jane Bond 007!

Diese Woche werde ich tagtäglich meine Schuhe beachten.

Haushalts:ZEN 15 – Schuhe

zuviel Schuh:Werk

Für jede Shopping:Sendung bin ich eine ungeeignete Kandidatin. Es gibt bei mir keinen Schuh:Schrank, den es zu entdecken gilt und der mit viel Begeisterung abzufeiern wäre. Stehe unschlüssig vor Winter:Stiefeln, die mir nicht passen, Sommersandalen, die ich nicht mag, die mir aber passen,…

Schwanke zwischen Schuh:Spende, Eröffnung eines Schuh:Museums und der Option, mich ermattet abzuwenden. Gebe es zu: ich mag keine Schuhe! Bin eine leidenschaftliche Barfuß:Gängerin, Sommer wie Winter. Natürlich passe ich mich notgedrungen ans Wetter an. Meine ungewöhnliche Freundin Maike hat zwei Jahre ohne Schuh:Werk gelebt! Sommer wie Winter. So radikal möchte ich nicht „gehen“, folge dennoch der Spur des Minimalismus. Die Unsicherheit der Dauer:Vorratshaltung für ungewöhnliche Schuh:Anlässe möchte ich hinter mir lassen. Mein innerer Wunsch ist schlicht: Sandale. Wanderschuh. Gummistiefel. Halbschuh. Fertig! Jeweils eine Ausführung, nicht nach Farben und Mode:Kollektions:Quartalen aufgefächert!

ein kinder:spiel

ich fahre in die Reha und nehme mit: viele farbige Blusen.

ich fahre in die Reha und nehme farbige Blusen und eine ansehnliche Menge Papier (Bücher, Zeitschriften, Briefpapier, Karten, Malblock usw.) mit.

ich fahre in die Reha und nehme mit: farbige Blusen, ansehnliche Menge Papier und eine Tischdecke für mein Klinikzimmer.

ich fahre in die Reha und nehme mit: Blusen, Papier, Tischdecke und meinen besten Füller.

ich fahre in die Reha und nehme mit: Blusen, Papier, Tischdecke, Füller und Schuhe für alle sportlichen Anlässe.

ich fahre in die Reha und nehme mit: Blusen, Papier, Tischdecke, Füller, Schuhe …

und mich.