4: Schuhe nach dem Ausziehen ordentlich aufreihen…

…“verschönere Dein Leben, denn Unordnung im Geist zeigt sich an den Füßen.“

herausfordernd für barfuss

Bin eine leidenschaftliche Barfuß:Läuferin, habe wenig Schuhe. Ziehe ich Schuhe aus, stelle ich sie gerne auf die Treppe, um sie demnächst wegzuräumen. Ziehe ich Schuhe aus, bin ich ungeduldig und genervt, das soll schnell gehen. Gerne bleiben die Schuhe genau dort liegen, wo ich sie ausgezogen habe, im Flur, unterm Tisch, im Bad. Nicht schön!

Im ZEN gibt es einen Satz: „Betrachte das, was sich unter Deinen Füßen befindet.“ Wer nicht auf seine Füße aufpasst, kann den Überblick verlieren. Eine typische Paradoxie. Es liegt das wundersame Versprechen in der Luft, dass das schöne Aufstellen seiner Schuhe eine Vorbereitung ist, die nächsten Schritte zu gehen.

Das gefällt mir. Als Heldin des Alltags kommt es nicht taff rüber, wenn ich beim nächsten großen Schritt noch unter den Wohnzimmertisch krabbeln muß, um das geeignete Schuhwerk zu suchen. Das ist so garnicht Jane Bond 007!

Diese Woche werde ich tagtäglich meine Schuhe beachten.

Haushalts:ZEN 11 – Schritte:App

Mein liebster Ingenieur hat sich der technischen Seite meiner Achtsamkeitsschritte angenommen! Die App ist deinstalliert und ein Schritte:Zähler aus dem letzten Jahrtausend ist frisch geladen und funktionswillig. Plötzlich sind mal 20000 Schritte gezählt beim Spaziergang und 2500 bis zum Supermarkt. Endlich wird die Realität abgebildet! Und ich erhöhe auf tägliche 10 000 Schritte in Achtsamkeit.

Hier die Vorgeschichte Schritte:App 1

https://wordpress.com/block-editor/post/diamantwoerter.blog/1372

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meine Schritte-App

Um meiner Seele beweglichen Mut vorzugeben und meinen Körper dynamisch zu trainieren, möchte ich täglich 1000 Schritte ACHTSAM gehen. Die passende APP ist rasch installiert, Hauptsache, einfach und zuverlässig. Doch egal, wie beweglich, dynamisch und achtsam ich gehe, keinen Tag erreiche ich die gewünschte Schrittzahl. Am Wandertag (reale 7 km) entsteht die Gewissheit: diese App ist nicht in der Lage, alle meine Schritte korrekt aufzuzeichnen.

Hilft eine Schritte_App meiner wandernden Seele?

Mein Verstand ärgert sich um die „vergeudeten“ Schritte. Meine Seele sendet das nachdenkliche Gefühl: „Du, sag´mal, kann es sein, dass ich auch nicht alles korrekt aufzeichne? Dass ich mich abmühe und doch ein Gefühl der Vergeudung habe?“ Was tue ich nun? Neue APP installieren? Gehen, egal, wieviele Schritte es sind? Achtsam sein ohne Hilfsmittel?

Entschluss: um einen messbaren, sicheren Rahmen zu haben, gibt es eine neue App, der ich zwei Wochen Zeit gebe, ihr Können zu beweisen. Ich will wenigstens EINMAL die App-Fanfare hören: SIE HABEN IHR ZIEL ERREICHT!!!