31: Wahrnehmen, das es noch ein „anderes Selbst“ gibt

Shunmyo Masuno ZEN YOUR LIFE, Kapitel 31

Erfrischenderweise ist das von Herrn Masuno nicht ausschließlich spirituell gemeint. Jeder hat Rollen und Funktionen. Doch wer bin ich, hinter und ohne diese Rollen? Das zweite Selbst ist wohlmöglich viel freier und radikaler.

Im ZEN ist es nicht entscheidend, was für ein Mensch man ist. Sondern mit seinem anderen Selbst in Kontakt zu sein, sich kennen zu lernen. Mir gefällt das heute so richtig gut. Nicht was ich bin, sondern wer und wie ich bin! Ich kenne einige rollen:selbst:vergessene Momente, z.B. beim Pilzesuchen oder bei meiner wunderbaren Ostheopathin!❤

Frei:Satz

Frei:Sätze

Wie schön, dass wir Frei:Sätze aussprechen können. Sätze, die aus purem Gefühl bestehen, die nicht sinnvoll und zielführend sind. Sätze, die vor uns einem Freiheits:Raum entstehen lassen, in dem emotionale Radikalität sich mit schäumendem Freiheitsdrang verbindet:

“ Das lasse ich mir nicht länger bieten!“

„Ich komme nie wieder hierher!“

„Ich gehe für immer fort!“

„Das höre ich mir nicht länger an!“

„Nicht mit mir!“

„So ja nicht!“