Mantra:Mantel 15- Wundersatz

Zartes Herz.

Inmitten von Büchern, Podcasts, Gesprächen und therapeutisch-medizinischen Anwendungen ist mir ein kleiner Satz ins Gemüt gefallen: „Egal, woher es kommt und wie es entsteht, das Wichtigste ist die tiefe Entspannung.“ Das ist MEIN Mantra, weil es den Erfolgsdruck von den einzelnen Methoden nimmt. Zudem ist es ein Ziel, das die Komplexität der Probleme, Schmerzen und Stressoren zusammenfaßt für das Gefühl, EINS mit sich und seinem Sein zu sein. Der Satz schenkt mir die Möglichkeit, in mir ruhend die Wäsche aufzuhängen oder Hagebutten zu ernten oder im Sessel eingekuschelt Tee zu trinken. Als leistungsfixierter Mensch erlebe ich in dem Satz eine große Freiheit, ein sanftes Ziel und viel, viel Gewissheit, es richtig zu machen.

von der Leistung

Johann Wolfgang von Goethe: „Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“

Leistung beschreibt eine körperliche oder geistige Arbeit.

Stets verbunden mit einer Bewertung und Wertung.

In der Physik beschreibt der Begriff Leistung das Verhältnis aus verrichteter Arbeit zur  benötigten Zeitspanne, die Fähigkeit, in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Arbeit zu verrichten.

Richten und verrichten und berichten und vernichten. Erreichen, vollbringen, zustande bringen. Nützliche und nutzbare Leistung. Das übertragen wir auf menschliche Leistungen. Als wären wir Menschen ein Motor oder ein Teleskop.

Was, wenn die unternommene Anstrengung nicht das zu erzielende Ergebnis produziert?

Das Wort leisten hat eine sprachliche Herkunft, die bedeutet: einer Spur nachgehen.

Das ist eine weiche Verbindung:

ich habe einen Geruch in der Nase und folge ihm, vielleicht bis zu einer Currybude!?

Einer persönlichen Spur nachgehen, um einen Weg zu erkunden und ein Ziel zu erreichen.

Ich leiste mir Zeit.

Ich leiste mir Gesellschaft.

Ich leiste mir Denken.