Haushalts:ZEN

Was ist Zen? Der Begriff „Zen“ leitet sich vom Sanskrit ab und bedeutet „Meditation“ oder „Versenkung“. Wir versuchen, im gegenwärtigen Augenblick präsent zu sein, sei es bei der Zen-Meditation in der Konzentration auf die Haltung und Atmung, sei es bei allen anderen Tätigkeiten des Alltags. Der Schüler fragte den Meister, was den Meister von ihm unterscheide. Der Zen-Meister entgegnete ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich. Der Schüler erwiderte: „Aber das mache ich doch auch.“ Der Zen-Meister antwortete:“Wenn Du gehst, denkst Du ans Essen und wenn Du isst, dann denkst Du ans Schlafen. Wenn Du schlafen sollst, denkst Du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.“

Quelle: http://www.meditation-zen.org/de/meditation-stuttgart
Inmitten lauter Bäume geht ein Licht auf!

Seit einiger Zeit erlebe ich im Alltag, dass ich andere Haltungen einnehme oder andere Entscheidungen treffe, als bisher. Das Äußere spiegelt das Innere und umgekehrt. Beginne heute mit einer Suche nach meinen persönlichen Haushalts-ZEN-Momenten. Ob das wirklich mit ZEN zu tun hat, darf gewiss in Frage gestellt werden.

Bin geprägt in einer Zeit mit dem Merk:Satz, dass das Private politisch sei. Das empfinde ich weiterhin als vollkommen richtig. Die mutmaßliche Banalität, ob es einen neuen Receiver gibt, ist viel MEHR als es zunächst den Anschein hat.

von der Zuversicht

Zuversicht bedeutet: festes Vertrauen zu haben,

daß etwas gut wird oder sich zum Gutes wendet.

Diese Haltung ist nur möglich,

wenn man daran glauben kann,

wenn das Zutrauen in sich selber groß genug ist,

wenn man auf ein profundes Vertrauen zurückgreifen kann.

Ist die die Sicht zu(gestellt), ist Vor:Sicht geboten. Aus Zuversicht einen Steg über den Gefühls:Morast zimmern? Kann ich das?

Setze ich mal voraus, dass ich die Tugend der Zuversicht kultivieren möchte/kann, was würde ich dann tun?

Dieser Antwort kann ich mich nur nähern, indem ich über das Gegenteil eine Verbindung herstelle. Wenn sich Bedenken und Zweifel breit machen, wäre ein perfekter Moment, Zuversicht ins Spiel zu bringen. Auch wenn ich nicht glaube und hoffe, schlage ich mich auf die Seite einer zuversichtlichen Haltung: „es wird schon gut werden!“