Kupfer:Geld

Klein:Geld:Dose

Die Großmutter sammelte akribisch Kupfer:Geld. Vielleicht für meinen Braut:Schuh? Eher wohl, um in harten Zeiten etwas an Wert zu besitzen, dass sich eintauschen läßt.

Wir Kinder durften mit den Münzen spielen. Stapeln, sortieren und Muster legen. Es war, als besäße die Großmutter Aladdin´s Schatzkiste. Bis vor kurzem habe ich ebenfalls Kleingeld gesammelt, bis meine Bank mir mitteilte, dass sie keine Bar:Einreichungen mehr annähme. Das Klein:Geld selber zu rollen ist mir zuviel Aufwand. Somit wird eine generationenübergreifende, in Maßen sinnvolle Sammeltätigkeit, unterbrochen. Schade.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/muenzgeld-deutschland-hortet-kupferschmarrn-1.3695743

Die zartbittere Schönheit des Aufgebens

ich habe z.B. meinen Internetshop aufgegeben,
der außer wilder Kreativität nicht einen Cent einbrachte.

Höre ich länger hin, wird aus einem resignierten „ich gebe auf!“

eine Einladung in das Neu:Denk:Land.

Gebe einen schönen Brief auf und eine schlechte Gewohnheit noch dazu!

Das Aufgeben von etwas

schenkt Verzicht auf sinnlose Haltungen

und Abstand zu Hamsterradgedanken.

Nachdem ich heute endlich einen quälenden Gedanken aufgegeben habe

geb´ ich ein Inserat auf: „ich geb´ auf und pfeif´drauf!“

und gehe meiner Wege.