Hand:Schrift

Mit der Seele schreiben von OLA

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hand:geschrieben

„Das Schlusswort zu diesem Artikel gehört definitiv Heike vom diamantwörter.blog. Sie gehört zu den wahrscheinlich wenigen, die seit langen Jahren regelmäßig mit der Hand schreiben. „Meine Seele liebt die Geschwindigkeit der Schrift“, schreibt sie mir. Wie wundervoll. Eine Schrift, die so schnell über das Papier fliegt wie die Gedanken und Gefühle fließen. Etwas, um davon zu träumen.Und sie zeigt, dass diese Verbindung zwischen Kopf und Hand, und Herz und Hand etwas ist, das wahrnehmbare Kreativität und und anfassbare Werke schafft. Mit chinesischer Tusche und Pinsel  bringt sie Emotionen aufs Papier. Mit der Seele schreiben. Lohnt es sich nicht, wieder damit zu beginnen? „

Hier ist der vollständige Beitrag: https://wordpress.com/read/blogs/39123058/posts/5966

Frei:Satz

Frei:Sätze

Wie schön, dass wir Frei:Sätze aussprechen können. Sätze, die aus purem Gefühl bestehen, die nicht sinnvoll und zielführend sind. Sätze, die vor uns einem Freiheits:Raum entstehen lassen, in dem emotionale Radikalität sich mit schäumendem Freiheitsdrang verbindet:

“ Das lasse ich mir nicht länger bieten!“

„Ich komme nie wieder hierher!“

„Ich gehe für immer fort!“

„Das höre ich mir nicht länger an!“

„Nicht mit mir!“

„So ja nicht!“

Baby Sinclair: „nicht die Klinik!“


ein sperriger Weg

Entdecke gerade auf der therapeutischen Ebene, das meine Traumata auf drei reale Krankenhausaufenthalte in  der Kindheit zurückzuführen sind. Prompt kommt die Zusage zu meiner aktuellen Rehabilitation. Alle um mich rum klatschen vor Freude und Erleichterung: „Endlich geht es für Dich weiter!“. Danke, das stimmt auch. Natürlich sehe ich die einmalige Chance, weiterzugehen und vielleicht sogar den uralten Schmerz, der mein Leben einschwärzt, aufzulösen. Ich kann mich aber nicht so freuen…So oft ich das Wort „Klinik“ auch ausspreche, es bleibt sperrig und tippt sofort an die Paniktüre.

Habe die Idee, den heutigen Tag zu nutzen und zu einer nahe gelegenen REHA-Klinik zu fahren. Werde mich inkognito durch die Gänge schleichen und in offene Räume spinksen. Mich ein wenig gewöhnen, an das, was für mich zu einer real erinnerten Todeserfahrung gehört. Vielleicht kommt in meiner Seele endlich an, dass es ein grausames GEFÜHL ist, an das ich mich ERINNERE. Heute kann ich das umweben mit neuen Erfahrungen, mit halt:gebenden Gedanken.

Auszug aus meinem TraumaText dazu:

Damenwahl

habe so viele Jahre

mit Gevatter Tod getanzt

suche mir einen neuen Tänzer