HaushaltsZEN 24 – Reisen

Bei den Reise:Vorbereitungen treffen Sicherheit und Freiheit knallhart aufeinander. Wird alles mitgenommen, was die kleine Komfort:Zone auskoffert? Geht man auf den Mut zu Lücke, vor Ort wird es wohl auch Geschäfte geben? Wie ist meine subjektive Balance zwischen „gut vorbereitet sein“ zu „ett kütt wie ett kütt“? Ich kenne viele Formen des Reisens, mit kleinem Rucksack durch Europa, mit Koffermatrazen zum Zelten und mit Cocktailkleid ins Gourmet:Weekend.

Fahre ein paar Tage an die See, um meine Gesundung zu unterstützen. Regen:Jacke & Gummi:Stiefel! Tagebuch & Sonnenbrille! Tischdecke & eine Flasche guten Wein! Fertig ist die Sause. Hoffe, das alles andere sich in den Reise:Taschen der Mitreisenden befindet!

Haushalts:ZEN 15 – Schuhe

zuviel Schuh:Werk

Für jede Shopping:Sendung bin ich eine ungeeignete Kandidatin. Es gibt bei mir keinen Schuh:Schrank, den es zu entdecken gilt und der mit viel Begeisterung abzufeiern wäre. Stehe unschlüssig vor Winter:Stiefeln, die mir nicht passen, Sommersandalen, die ich nicht mag, die mir aber passen,…

Schwanke zwischen Schuh:Spende, Eröffnung eines Schuh:Museums und der Option, mich ermattet abzuwenden. Gebe es zu: ich mag keine Schuhe! Bin eine leidenschaftliche Barfuß:Gängerin, Sommer wie Winter. Natürlich passe ich mich notgedrungen ans Wetter an. Meine ungewöhnliche Freundin Maike hat zwei Jahre ohne Schuh:Werk gelebt! Sommer wie Winter. So radikal möchte ich nicht „gehen“, folge dennoch der Spur des Minimalismus. Die Unsicherheit der Dauer:Vorratshaltung für ungewöhnliche Schuh:Anlässe möchte ich hinter mir lassen. Mein innerer Wunsch ist schlicht: Sandale. Wanderschuh. Gummistiefel. Halbschuh. Fertig! Jeweils eine Ausführung, nicht nach Farben und Mode:Kollektions:Quartalen aufgefächert!

Wahl:Freiheit

die Qual der Auswahl: wohin setze ich mich?

die Wahl haben

zur Wahl gehen

eine Wahl treffen

auswählen

verwählen

Damen:Wahl und Papst:Wahl

Wahl:Beobachtung & Wahl:Debakel

Wahl:Hilfe & Wahl:Eltern

Wahl:Erfolg & Wahl:Geschenke

Berufs:Wahl & Europa:Wahl

Wahl ist aufs engste verbunden mit Freiheit.

Was ist zuerst da, die Freiheit oder die Wahl?

Und warum heißt es: die QUAL der Wahl?

Die zartbittere Schönheit des Aufgebens

ich habe z.B. meinen Internetshop aufgegeben,
der außer wilder Kreativität nicht einen Cent einbrachte.

Höre ich länger hin, wird aus einem resignierten „ich gebe auf!“

eine Einladung in das Neu:Denk:Land.

Gebe einen schönen Brief auf und eine schlechte Gewohnheit noch dazu!

Das Aufgeben von etwas

schenkt Verzicht auf sinnlose Haltungen

und Abstand zu Hamsterradgedanken.

Nachdem ich heute endlich einen quälenden Gedanken aufgegeben habe

geb´ ich ein Inserat auf: „ich geb´ auf und pfeif´drauf!“

und gehe meiner Wege.




1×1 des genauen Fühlens

Zur Auswahl an Gefühlen stehen:

so viele Wörter wie Blätter im See, um gute Gefühle zu erfassen.

heiter aufgekratzt frohgemut ausgelassen gut gelaunt freundlich munter freudestrahlend fidel sonnig lebensfroh wohlgemut frisch beschwingt lebenslustig glücklich belebt obenauf beflügelt stimmungsvoll aufgeräumt lustig quietschvergnügt unterhaltsam gute Laune daseinsfreudig übermütig unbewölkt schelmisch umgänglich ausgeruht unbekümmert schwungvoll puppenlustig energievoll  lebenskräftig aufnahmebereit fit stark  wach dynamisch energisch frech forsch selbstsicher rege vorlaut sorglos sonnig bewusst schattenlos leicht selig zufrieden sorgenfrei fröhlich kurzweilig lebhaft stillvergnügt

Ich wähle:

auf der hellen Seite des Lebens vollen Mutes frei zu leben!