Advent 11 – Weihnachts:Post

Es ist Advent und ich schreibe Weihnachts:Postkarten und Jahresabschluss:Briefe. Früher in meinem Leben finde ich das spießig und standadisiert. Heute ist es mir eine Wonne: „Ich denke an Dich, an Euch! Hier mein Zeichen.“

Es fällt leichter Kontakt aufzunehmen, wenn es einen schönen Anlass gibt. Handgeschrieben, ein duftender Beutel Tee dazu. Schöne Briefmarke. Persönlicher AbsenderINNEN:Aufkleber. So eine Weihnachtskarte ist ein kleines Kunst: Werk.

Die zartbittere Schönheit des Aufgebens

ich habe z.B. meinen Internetshop aufgegeben,
der außer wilder Kreativität nicht einen Cent einbrachte.

Höre ich länger hin, wird aus einem resignierten „ich gebe auf!“

eine Einladung in das Neu:Denk:Land.

Gebe einen schönen Brief auf und eine schlechte Gewohnheit noch dazu!

Das Aufgeben von etwas

schenkt Verzicht auf sinnlose Haltungen

und Abstand zu Hamsterradgedanken.

Nachdem ich heute endlich einen quälenden Gedanken aufgegeben habe

geb´ ich ein Inserat auf: „ich geb´ auf und pfeif´drauf!“

und gehe meiner Wege.