Wortfundstück 1 – maßgeregelt

warum soll ein Huhn nicht in einem Auto leben?

Die kleinste Abweichung wurde von der Mutter sofort gemaßregelt. Gerügt und getadelt zu werden ist kindlicher Alltag. Erziehungs:Maxime ist „Meine Regeln sind Dein Maß.“ Du bist das Kind, auf Maß getrimmt. (Regeln und deren Einhaltung sind existenziell wichtig, mir geht es hier um die Über:Treibungen.)

Für meinem Seelen:Reise:Koffer habe ich mir neue Reise:Ziel:Aufkleber erstellt.

  • einen Schrank nach Maß mit wenigem Wichtigen.
  • Kleidung nach Maß, die mir paßt und gefällt.
  • beim Essen Maß halten, soviel essen, wie ich benötige, nicht mehr.
  • das mir rechte Maß an Ruhe und Unternehmung

Ich maßregele heutzutage mein Leben und meinen Dinge:Besitz:Stand nach neuen Regeln. Das rechte Maß, nach dem ich mein Leben regele, ist MEIN Maß.

ZEIT 3 – Zeit nehmen

ich nehme mir Zeit

Mir Zeit nehmen – wo hole ich die denn her? Ist es eine andere Zeit, die mir vorher nicht gehörte? Gibt es eine Kessel mit meiner Lebens:Zeit, aus der ich mir Zeit herausnehme? Muß ich für diese Zeit einen Tribut zollen?

Ist denn nicht alles MEINE Zeit? Gehört mir die Arbeits:Zeit nicht? Ist nur Familien:Zeit die richtige Zeit oder die Eigen:Zeit? Muß Frei:Zeit gestaltet werden oder kann sie verstreichen?

Ich habe die Lebens:Zeit geschenkt bekommen. Da gibt es nichts zu sparen, zu nehmen oder zu vertreiben. Zeit ist immer. Meine Zeit ist ebenfalls immer.

doppelter Advent

der erste Advents:Kalender ist in Arbeit!

Seit 2015 habe ich mir die Adventszeit verdoppelt. Die Hektik der 24 Tage, die Wünsche und Ansprüche an „Zeit für Familie“, „nur Kleinigkeiten schenken“, Märkte, Konzerte usw. hat mich atemlos gemacht. Mit dem Zeit:Trick, mir diese schönen Tage zu entspannen, beginnt mein Advent am 1. November, wahlweise am 11. November.

Ich beginne zu schmücken, zu singen, zu basteln, in einer tiefen zeitlichen Entspannung. Seitdem ist mein Dezember entschleunigt und regelrecht entrümpelt. Plötzlich reicht EIN Konzert und EIN Adventsmarkt. Ich empfinde 8 Wochen lang eine zarte Fest:Stimmung und eine Besonderheit der Tage. Gelassen sehe ich St. Martin, dem Barbara-Tag und dem Luzia:Fest entgegen. Verschwunden ist aus meinen Leben der Satz: „Das schaffen wir vor Weihnachten nicht mehr, laß´uns im Neuen Jahr mal was verabreden!“ Ich habe Zeit.

ZEIT 2 – Druck

zeitdruck – druckzeit

Zeit:Druck.

Druck:Zeit.

Die Zeit drückt.

Die Zeit drückt auf mein Herz.

Zeit:Druck ist herz:los.

Herz:Druck. Blutdruck. Hoch:Druck.

Das Herz wehrt sich. Gegen:Druck durch bedrücken, unterdrücken, bedrängen und sich selber drängen.

Das Gegen:Teil von Druck ist: selbstbestimmt und in Übereinstimmung zu sein.

ZEIT 1 – Vertreib

Keine Zeit zum Zeit:Vertreib.

Die Zeit, die stets Lebens:Zeit ist, zu vertreiben ist für mich eine seltsame Idee. Ablenkung & Zerstreuung. Antreiben & Vertreiben. Sich mit etwas die Zeit zu verkürzen, z.B. gegen die Langeweile.

(Lebens:)Zeit ist ein ungebetenes Geschenk des Lebens. Man kann es wegwerfen, vertreiben oder aushalten. Nehme ich das Geschenk der Lebens:Zeit an, möchte ich es leben, genießen und gestalten. Zu vergeuden oder zu vertreiben habe ich nichts von diesem knappen Gut.

Mantra:Mantel 15- Wundersatz

Zartes Herz.

Inmitten von Büchern, Podcasts, Gesprächen und therapeutisch-medizinischen Anwendungen ist mir ein kleiner Satz ins Gemüt gefallen: „Egal, woher es kommt und wie es entsteht, das Wichtigste ist die tiefe Entspannung.“ Das ist MEIN Mantra, weil es den Erfolgsdruck von den einzelnen Methoden nimmt. Zudem ist es ein Ziel, das die Komplexität der Probleme, Schmerzen und Stressoren zusammenfaßt für das Gefühl, EINS mit sich und seinem Sein zu sein. Der Satz schenkt mir die Möglichkeit, in mir ruhend die Wäsche aufzuhängen oder Hagebutten zu ernten oder im Sessel eingekuschelt Tee zu trinken. Als leistungsfixierter Mensch erlebe ich in dem Satz eine große Freiheit, ein sanftes Ziel und viel, viel Gewissheit, es richtig zu machen.

the new paradise

my new paradise

Paradiesisch scheint die ewige Sonne, das grüne Wuchern, ein sanfter Ozean und glückliche Menschen. Definiere ich heute mein Paradies nehme ich diese Beschreibung gerne mit ins Boot, – wer würde das nicht ! ? Jedoch – für mich persönlich setzt sich das Paradies aus anderen Ge:Wichtigkeiten zusammen. Es ist ein Land der begrenzten Energien. Das respektiere ich zutiefst. Es ist das Land der Selbst:Akzeptanz, inklusive meiner Schrulligkeiten. Es ist mein Eigen:Land mit Wüste und Dschungel. Einsam und bevölkert. Voller Erinnerungen und bevorstehender Abenteuer. Da es mein Paradies ist, bin ich dort auch noch konfliktfähig!

Haushalts:ZEN 28 – Linkshändigkeit

Umschulungs:Schreib:Übungen

Eine Reihe Fachbücher, ein überquellender Ordner mit Fundstücken erzählen von meinen Forschungen zum Thema Linkshändigkeit. Die Linkshändigkeit ist ein Thema in meinen Berufs:Leben und Alltag.

Bloß, – möchte ich alles dazu aufbewahren, weil es ein Thema von Interesse ist? Was riskiere ich, wenn ich die Unterlagen z.B. weitergebe oder wegwerfe? Bei Dingen mit solch´emotionaler Nähe fällt es schwer zu entscheiden, was bleiben soll und was weg kann. Es ist manchmal, als würde ich einen warmen Mantel weggeben wollen und wüßte nicht, ob ich in der nächsten Kälteperiode genug Wärme haben werden. Es entzieht sich den Kriterien von „brauchen“ und „notwendig“ .

https://diamantwoerter.blog/2019/03/03/unbedingt-lesen/

Was ist los, wenn ich diese persönliche Fachliteratur nicht mehr besitze? Werde ich zum Thema noch Veranstaltungen machen oder eine Broschüre erstellen? Oder möchte ich das Thema als erledigt betrachten, als vollendet in meinem Leben und alles Materielle drumherum loslassen?

Materielles Fazit: drei Wochen ist die Frage in meinem Geist hin+her gewendet worden. Gestern treffe ich eine Entscheidung. Die Fach:Bücher verkaufe ich. Die kopierten Unterlagen sind in die Papiertonne gewandert. Einen Fach:Artikel habe ich weitergegeben.

Mentales Fazit: ich möchte nicht mehr zum Thema Links:Händigkeit/Umschulung/Rückschulung beruflich aktiv sein. Selber weiß ich mehr als genug.

Fazit des Fazits: das ist richtig schwierig gewesen und es liegt dem ein tiefer Abschied zugrunde. Es geht immer mehr weg als der Gegenstand, den man losgelassen hat.