Haushalts:ZEN 26 – Mandelmilch

Rezept für Mandelmilch

Habe ehrgeizige DIY-Vorhaben mit zwei Zielen: entspannendes Handwerk ausüben und gleichzeitige Unabhängigkeit von Fertig:Produkten.

Was ich bisher nicht wußte, man kann sich die Mandelmilch fürs Müsli selber machen! Mein heutiger Versuch strapazierte alle eGeräte und die Spülmaschine, weit entfernt von einer praktischen Produktionsstraße. Immer sind es die einfachen Dinge des Lebens, die nur durch Erfahrung und Ruhe einfach sind. Mein erstes Ergebnis in Sachen Mandelmilch ist nicht schlecht, werde einen zweiten Versuch starten. Ich habe das Prinzip verstanden, das ist die Hälfte der Miete!

Haushalts:ZEN 25 – Ferienwohnung

Tee:Tage

Die Ausstattung in einer Ferienwohnung ist reduziert, praktisch und schnörkellos (Ausnahmen bestätigen die Regel). Während meiner See:Tage habe ich mit einem Holzbrett, einem Messer und auf einer Arbeitsfläche von 40x40cm köstlich gekocht. Es war aus:reichend und pflege:leicht. Wieviel Platz und Dinge brauche ich Zuhause? Wieviel Persönlichkeit und Vor:Geschichte benötige ich für meinen Küchen:Kram? Wo ist die Grenze von Praktikabilität und häuslicher Gemütlichkeit?

Haushalts:ZEN 24 – (bed-)achtsam

„bedachtsam“ hat sich in meine Wörter:Welt geschlichen und ich bin entzückt. Achtsam ist das Modewort der Zeit, bedachtsam wirkt altmodisch und langsam. Woraus/worin besteht der Unterschied, ob ich etwas achtsam oder bedachtsam tue?

Bedächtig nähert sich andächtig, – eine wunderschöne Wortbrücke. Ich kann bedächtig und mit Andacht das Treppenhaus fegen! Mir fällt das Wort „Besonnenheit“ dazu ein. Besonnen – ich lasse die Sonne auf mein Tun scheinen. Dem Verschleiß um das Wort „achtsam“ setze ich schwungvoll meine (be-)sonnen beschienene Bedachtsamkeit entgegen.

trauer:gewöhnung

beim täglichen blick auf die weite des meeres fehlt mir mein hund. in jedem tier sehe ich sie. im entspannten retriever, der im weg liegt und döst. in der art, wie die see:hunde ins wasser springen. an der art, wie die schafe auf der deich:krone unermüdlich fressen. in der art, wie die kühe sich niederlegen. gestern habe ich das endlich verstanden. es ist keine übersteigerte verlust:reaktion. das, was ich in all diesen verschiedenen tieren „wieder“:erkenne, ist das universelle, das, was alle lebe:wesen verbindet und das, was ich in meiner liebe zu meinem hund (er-)lebte.

zum ersten mal, seit dem tod meines hundes im april, kann ich den verlust etwas besser ertragen.