Frei:Satz

Frei:Sätze

Wie schön, dass wir Frei:Sätze aussprechen können. Sätze, die aus purem Gefühl bestehen, die nicht sinnvoll und zielführend sind. Sätze, die vor uns einem Freiheits:Raum entstehen lassen, in dem emotionale Radikalität sich mit schäumendem Freiheitsdrang verbindet:

“ Das lasse ich mir nicht länger bieten!“

„Ich komme nie wieder hierher!“

„Ich gehe für immer fort!“

„Das höre ich mir nicht länger an!“

„Nicht mit mir!“

„So ja nicht!“

von den Grenzen

Grenz:Gänger

Begrenzen und entgrenzen. Grenzen sichern und verteidigen. Grenzen überschreiten und verletzen. Die unentwegte Auseinandersetzung mit Grenzen ist mir mühsam und zehrend. Wünsche mir ein luftiges Eigen:Heim in großer Höhe, Blick auf kreisende Steinadler und Gipfelspitzen. Selbstverständlich bei schönem Wetter und guter Küche!

Baby Sinclair 2 „nicht die Familie!“

Als kleines Kind werde ich mehrmals medizinisch/klinisch „versorgt“. In den 60iger Jahren heißt das, keine Einflußmöglichkeiten für Eltern und Kind. Das findet niemand schlimm, der 2. Weltkrieg steckt auch in den jungen Familien drin: „wir haben ganz andere Sachen überlebt“. Alles scheint gut, nicht zuletzt, weil die, in deren Obhut ich gegeben werde, so schöne Titel/Anreden haben. Und nichts dahinter. Auf einen Schlag habe ich in zwei Familiensysteme das Vertrauen verloren.

VATER Abt

MUTTER Oberin

Ehrwürdige Mutter

SCHWESTER Anna

BRUDER Franz

TANTE Brigitte.