mich leben

Was wäre, wenn ich mich leben würde,

in meinen „Nö´s“, während alle anderen „JA!“ rufen?

Was wäre, wenn ich mich leben würde,

durchaus mal müde zu sein, während andere sich zum „iron man/woman“ anmelden?

Was wäre, wenn ich mich leben würde,

die Seelen:Brand:Siegel aus uralten Sätzen für ungültig erklärte?

Was wäre, wenn ich mich leben würde,

ohne fragwürdige Vergleiche anzustellen, die niemand gewinnen kann?

Was wäre, wenn ich mich leben würde,

statt mit einem transparenten, gerne übersehenen Tüchlein um Hilfe zu winken, mal zur Signalflagge greifen würde?

sorg:los die sorgen los

„Sorge“ entspringt zweierlei Quellen, zum einen dem Verbalstamm *suergh– „sich um etwas kümmern“ und zum anderen dem Verbalstamm *serg(h)– „krank sein“, aus diesem Grund sind bis heute zwei verschiedene Bedeutungen anzutreffen: 1.: „quälende, innere Unruhe, seelische Gedrücktheit“ und 2.: „Bemühung“

Quelle: https://www.wissen.de/wortherkunft/sorge
das Herz sei sorgen:frei

SorgeN.

Sich sorgen ist Verantwortung und Last zugleich.

Sorge tragen ist Verantwortung und Last zugleich.

Sorge ist nicht per se etwas Schwieriges/Belastendes.

Ich sorge neuerdings für meine neuen Zimmerpflanzen.

Ab jetzt gilt: Sorgen:Freiheit für mich. Dosierte Besorgtheit/Verantwortung für andere

nach:gelassen

lass´nach!

„Ich habe nach:gelassen“ – ein Fortschritt, kein Rückschritt!

Dieses Wort wird gerne für Abbau und Schwund benutzt.

Ich erobere mir seinen Zweit:Sinn zurück. Bei Schmerzen und Ängsten ist es eine Wohltat, wenn etwas abklingt und schwächer wird.

Ich habe mir selber nach:gelassen, werde milder in meinen Ansprüchen, beruhige meine Seele, genieße das Erlahmen des Leistungsdrucks.

Gewähre mir nachsichtigen Nachlass.