Pandemie: Fussball⚽️

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Schön wäre das!

Der sportliche Shutdown macht mir zu schaffen. Die Sommer sind bei mir geprägt durch sportliche Groß:Ereignis, die ich mit Leidenschaft passiv begleite. Fußball, Tour de France, Olympia usw.

Ehrlich gesagt mache ich mir manchmal EUROSPORT an und lausche der Tour de Suisse-Aufzeichnung anno 2017… Die Geräuschkulisse tröstet mich und voller Faszination starre ich auf die Menschenmenge.

Die soziale Distanzierung hinterlässt tiefe seelische Spur:Rillen.

Pandemie: französisch-deutsche Freundschaft

Mein Leben an der Grenze zu Frankreich ist eine Bereicherung für mich. Freundschaften, Ausflüge, Einkäufe gehörten zum selbstverständlichen Alltag. Und vorneweg Restaurant:Besuche!🍽🍷🥖

Das alles ist seit Wochen nicht möglich. Kleine Grenz:Querelen werden zu nationaler Bedeutung hochgekocht. Familien sind getrennt. Ein französischer Freund an Corona gestorben.

Das belastet mich.

Heute schreibe ich an meinen französischen Lieblingsgasthof einen Brief. Erzähle von Sehnsucht, Treue und der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. 🍽🍷🥖

Pandemie: gute Erinnerung möglich

In all‘ den Sorgen und Beschränkungen erinnere ich mich an das kindliche Glück, als zu Beginn der 1970iger Jahre es „autofreie Sonntage“ gab. Hand in Hand mit den Eltern sind wir über die Bundesstraße spaziert.

In meiner kindlichen Erinnerung waren das goldene Familienstunden. Alle hatten Zeit und blieben an einem Ort. Das ganze Dorf war auf den Beinen, um zu diskutieren, sich über die Massnahme zu ärgern oder das gesellige Ereignis zu genießen.

Ich wünsche mir, dass wir in einer Zukunft auch in der Lage sind, auf diese Tage zurückzublicken und uns daran zu erinnern, dass wir richtig viel Zeit hatten, dass wir wunderbare Momente von gegebener und empfangener Hilfe erleben konnten. Es wäre wunderbar, wenn auch das positiv Aussergewöhnliche in der Erinnerung bliebe.