18: langsam ausatmen

Kapitel 18, Shunmyo Masuno ZEN YOUR LIFE

Das japanische Wort für Atmung besteht aus den Zeichen “ausatmen” und “einatmen”. VOR dem Einatmen muss immer das Ausatmen kommen!

Menschen, die unter Wasser in Panik geraten, haben nicht das Problem der Einatmung, keine Luft mehr zu kriegen, sondern gravierender ist, dass sie nicht mehr ausatmen können. Die schlimmsten Verläufe der Corona-Erkrankung sollen sich anfühlen, wie zu ertrinken. Mir geht das sehr nahe.

Für gewöhnlich bin ich auf das Einatmen konzentriert. Und dann atme ich halt noch aus. Wenn ich gestresst und unruhig bin, amte ich tief ein, aber oft nur flach aus.

Heute denke ich darüber nach, wie es sich anfühlt, die Ausatmung zu verlangsamen, anstatt die Luft rauszupusten. Dem Loslassen Aufmerksamkeit zu schenken…

In der Meditation atme ich mal zuerst sachte aus. Die Einatmung folgt auf dem Fuße. Negative Gefühle ausatmen, frische Energie einatmen. In dieser Reihenfolge. Es wirkt wie eine Kleinigkeit, die Reihenfolge anders zu gewichten. Doch ich merke, dass mich der Beginn mit dem Ausatmen entspannt. Eine winzige Veränderung, die etwas bedeutet und berührt.

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