Pandemie: gute Erinnerung möglich

In all‘ den Sorgen und Beschränkungen erinnere ich mich an das kindliche Glück, als zu Beginn der 1970iger Jahre es „autofreie Sonntage“ gab. Hand in Hand mit den Eltern sind wir über die Bundesstraße spaziert.

In meiner kindlichen Erinnerung waren das goldene Familienstunden. Alle hatten Zeit und blieben an einem Ort. Das ganze Dorf war auf den Beinen, um zu diskutieren, sich über die Massnahme zu ärgern oder das gesellige Ereignis zu genießen.

Ich wünsche mir, dass wir in einer Zukunft auch in der Lage sind, auf diese Tage zurückzublicken und uns daran zu erinnern, dass wir richtig viel Zeit hatten, dass wir wunderbare Momente von gegebener und empfangener Hilfe erleben konnten. Es wäre wunderbar, wenn auch das positiv Aussergewöhnliche in der Erinnerung bliebe.

11 Kommentare zu „Pandemie: gute Erinnerung möglich

  1. An Die Zeit erinnere ich mich auch noch. Blöd war für uns das meine Schwester gerade den Führerschein gemacht hatte. Opa hatte ihr ein Auto spendiert und so war unsere lautlose Familie in der Lage gewesen endlich auch Ausflüge mit dem Auto zu machen.
    Ganz abgesehen davon das bei meinem Vater plötzlich viel weniger Geld verdiente und das Haus fast verloren hätte – aber auch da ist Opa zum Glück eingesprungen …

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