Pandemie: Bevorratung

Wieviel Vor:Rat benötige ich, um mich in Sicherheit zu wiegen?

Eine Dose pürierte Tomaten oder 10 Dosen? Was könnte lebensnotwendig werden und was sind persönliche Vor:Lieben? Mich haben die kurzzeitig leeren Regale bei den Haferflocken kalt erwischt. Sehe mein geliebtes Müsli in Gefahr. Nicht mich, nur das Ritual.

Zwischen Vernunft, Verunsicherung und Übertreibung schwanke ich durch die Corona:Tage. Unseren sogenannten Vor:Rat habe ich im Keller in einem Regal „ausgestellt“. Gehe ich am Museum der Dosen und Flocken vorbei, erfüllt mich das mit einem optisch ausgelösten Sicherheitsgefühl. Zwei bis drei Wochen können wir gut leben.

Gehöre zu der Generation der Kriegs:Enkelinnen. Großgezogen von einer Mutter, die während und nach des 2. Welt:Krieges hungerte. Bis zu ihrem Tod „bunkerte“ sie in ihren Taschen Lebensmittel, Schokoriegel, Bonbons und Beruhigungs:Tabletten. Das kann ich mir irgendwann abgewöhnen und mit meinem Haushalts:ZEN lerne ich frei und ohne Vorrat zu hauswirtschaften. Nun ist da eine Pandemie. Und die Vor:Rats:Karten sind neu gemischt.

Mir ist wichtig, Müsli, Milchcafe und Salat zur Verfügung zu haben. Der Rest wird aus Vertrauen und Gemeinschaft zusammengekocht. Möge niemand aufgrund der Pandemie an Hunger leiden.

8 Kommentare zu „Pandemie: Bevorratung

  1. Meine Vorratsschränke füllen sich von Einkauf zu Einkauf immer mehr. Ich will meine Ess: Gewohnheiten beibehalten. Ich will zukünftig wieder etwas weniger einkaufen. Hungern werde ich nicht, auch wenn ich ein paar Tage vom Gewohnten abweichen muss. Ich haushalte bewusster und finde es toll, dass ich meinen Oster:Eierlikör noch nicht angerührt habe.
    Eigentlich habe ich sowieso keine Lust mehr und will meine Leute besuchen. Aber mich fragt ja keiner. Also, ich mache weiter so gut es mir möglich ist, ohne die Nerven zu verlieren. Bisher gelingt es ganz gut. Das wünsche ich Dir auch! Regine

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  2. Wenn ich eine Tüte Mehl in die Dose umfülle, stell ich mir gern eine neue hin, dann kann auch mal spontan ein Kuchen gebacken werden. Blöd ist nur, wenn ich das bevorzugte Dinkelmehl erst im dritten Supermarkt finde. Ansonsten habe ich kaum Lagermöglichkeiten und kann deswegen nicht hamstern.

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  3. Ein Vorrat für ca. 2 Wochen ist aus meiner Sicht sinnvoll und wird auch vom Katastrophenschutz empfohlen. Es kann ja immer passieren das man mal nicht einkaufen kann.
    Alles Andere ist in unseren Breitengraden übertrieben.
    Als z.B. bei meiner Schwester alles überflutet war, war das rote Kreuz gleich mit einer Gulaschkanone zur Stelle 😎

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  4. Ein bisschen Vorrat kann nicht schaden. Wir haben auch nicht gehamstert, aber wenn wir was sehen, was vorher ausverkauft war, dann nehmen wir das schon mal mit.

    Ein paar Suppendosen, einige Suppentüten, Nudeln, Reis, Mehl in vernünftige Mengen, denn viele Platzmöglichkeiten habe ich jetzt nicht zum lagern. Der Kühlschrank ist jetzt über Ostern gefüllt und in den kleinen Gefrierschränken haben wir auch noch ein bisschen was zu essen.

    Verhungern tun wir nicht und Toilettenpapier ist auch noch da. 🙂

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