Pandemie: so fremd im neuen Kleid

Als trüge die Welt ein neues Kleid, Das zwickt und zwackt. Das kratzt und scheuert. Form und Material sind mir befremdlich.

Nichts passt mehr. Fühle mich darin fremd und eng. Hätte gerne mein gut eingetragenes Sommerkleid zurück.

Bemühe mich zu lernen, in dem steifen Kleidungs:Ungetüm zu gehen und zu sitzen.

Bemühe mich, nicht ans rennen oder tanzen zu denken.

Und doch, …fühle mich wie eine Marionette, die nach fremden Faden:Zug zu tanzen hat.

Atme tief durch, schüttle mich durch, zwänge mich ins neue Lebens:Kleid. Ich hab‘ es jetzt zu tragen. Wäre schön, wenn ich wüsste wie lange noch…

2 Kommentare zu „Pandemie: so fremd im neuen Kleid

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