Der tote Winkel

raus aus dem toten Winkel

Mein Blick:Winkel in die Welt ist ausgerichtet, mir die Welt aus Sicht der anderen zu erklären. Er ist nicht frei und weit:winkelig.

Ich stehe im toten Winkel. Der Über:Blick ist mir abhanden gekommen, habe das ungute Gefühl, ich sehe etwas nicht und werde nicht gesehen.

Der tote Winkel ist ein geheimnisvoller Ort und wer darin verloren geht, ist unsichtbar, ohne es zu sein. Wirkungslos im toten Winkel zu winken, zu rufen, auf jede erdenkliche Art sich bemerkbar zu machen.

Trete ich nicht einen Schritt aus dem Winkel hinaus, bleibt es Gezappel auf der Stelle. Muss etwas vor:gehen/nach vorne gehen, um wieder ein Sicht:Feld zu erhalten.

7 Kommentare zu „Der tote Winkel

    1. in einer Kinder:Sendung wurde der tote Winkel erklärt, im Zusammenhang, dass einE LKW- FahrerIN beim Rechtsabbiegen ein Kind auf dem Radweg nicht sehen kann.
      Das hat mich emotional berührt.
      Sich unsichtbar zu fühlen steht eben auch im Zusammenhang, dass die anderen einen nicht sehen KÖNNEN. Egal, was ich meine, alles getan und gesagt zu haben. Im toten Winkel von jemand anderem zu sein ist ein prägnantes Symbol. Weil man mit einem Schritt heraustreten kann.🚴‍♂️

      Gefällt 1 Person

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