Wortfundstück – barm:herzig

„Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit. „

Bernhard von Clairvaux, Mystiker, Abt und Kirchenlehrer (um 1091 – 1153 )
zart & eng zugleich (Installation von Rebecca Horn)

Zur Tugend der Barmherzigkeit gehört auf der Ebene des Tuns: Hungrige zu speisen, Durstigen zu trinken zu geben, Fremde zu beherbergen, Nackte zu kleiden, Kranke zu pflegen, Gefangene zu besuchen und Tote zu bestatten. Seelisch-geistig zeigt sich gelebte Barmherzigkeit darin, Unwissende zu lehren, Zweifelnde zu beraten, Trauernde zu trösten, Beleidigern gerne zu verzeihen, Lästige geduldig zu ertragen und an die Lebenden und Verstorbenen zu denken. Papst Franziskus schlägt vor, den Kanon der Barmherzigkeit um die Sorge um die Schöpfung zu erweitern.

Ich schlage vor, für sich selber gut zu sorgen auch aufzunehmen. Nicht im egostischen Sinne, sondern als Akt der achtsamen Selbstfürsorge. Zu mir selber barm:herzig zu sein, mich meiner selbst zu erbarmen.

2 Kommentare zu „Wortfundstück – barm:herzig

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