Haushalts:ZEN 18- Tassen

Tassen kann ich einkaufstechnisch nicht widerstehen. All´die Farben, all´die Formen, all´die Henkel und Dekore, die Jahreszeiten! Ich liebe es, wenn sich meine Seele in der Tasse spiegelt, weil es genau meine Farbe ist oder genau mein Ornament. Motto:Tassen sind Teil meines spirituellen Wachstums. Obendrauf noch die liebevoll geschenkten Tassen!

Gründe für einen kontinuierlichen Nachschub finde ich immer. Ein selbst auferlegter Tassen:Einkaufs:Stopp wird durch die unabwendbare Notwendigkeit, die Rosentasse zu besitzen, ausgehebelt und unterwandert.

Von fremden Mächten ferngesteuert wird das Regal der Tassen in regelmäßigen Abständen wegen Überfüllung geschlossen. Die Frage, wieviele Tassen ich brauche, bleibt mir unbeantwortbar. Zwei pro Haushaltsmitglied und ein paar Gästetassen, so könnte eine Tassen-Mathematik aussehen.

Mir bleibt die Entrümpelungs:Technik: für ein Neues geht ein Altes raus. Das kann ich umsetzen. Die Sehnsucht nach einer Tasse im genau richtigen Blauton oder dem Sternenmuster, das weihnachtlich verzaubert, nein, daran kann ich nichts ändern. Tassen sind mein tägliches Wunder!

9 Kommentare zu „Haushalts:ZEN 18- Tassen

  1. Tassen, Schals, Tees, Duftkerzen und -öle, da hab ich mir auch schon mehr oder weniger erfolgreiche Stopps verordnet. Bei Tassen ist es am schwersten, die sind fast ein Teil von mir. Ich kann alles, was du schreibst 100% nachvollziehen. Danke für die kurzen aber trefflichen Texte!

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  2. ja, ich hab noch alle tassen im schrank, ach was, viel mehr hängen an ner stange, eng aneinander stossend, sich berührend, kann nich anders, iss einfach so ne macke von mir, dabei wohn ich allein, vielleicht grad deshalb ein ritus, mir vorzustellen, plötzlich klingele es an der haustür, drücke die sprechoption, „ja, bitte?“ und es würden mehrere antworten: hallohalli dietmar, wir sinds, willste uns nicht reinlassen? wir kommen nur kurz auf ne tasse kaffee…“ so ähnlich, da möcht ich doch für alle fälle genug tassen haben, genug kaffee auf vorrat hab ich zwar nicht, dafür mehr als reichlich tassen, tassen aus porzellan, aus glas, sogar welche aus blech, ganz in weiss, ohne blumenstrauss, zwiebelmuster, gepunktete, ganz kleine für espressi, ein paar grosse fürs stelldichein zu zwein, rundum, hab immer genug saubere, um nicht jedesmal spülen zu müssen, doch ich leb ja allein ein vierfach hoch die tassen, halleluja.

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    1. ups, ich habe in meiner Aufzählung die Tee:Tassen und Espresso:Tassen nicht mitgezählt!
      Finde deinen Gedanken, Tassen als Ausdruck potentieller Gast:Freundschaft zu betrachten, sehr schön. Mit genug Tassen sind wir immer auf der sicheren Seite.☕☕☕☕

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  3. Früher ging es mir auch so, aber inzwischen hab ich mich auf (weitgehend) Weiß- und Blautöne beschränkt, so dass alles irgendwie gut zusammenpasst – auch die weißen Milchkännchen, bei denen ich auch öfter mal zuschlage. So wird der Kaffeetisch nie langweilig, aber auch nicht zu chaotisch. Farbige Akzente setzt die (sparsame) Tischdeko.

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