Haushalts:ZEN 6 – Bettwäsche

Genug ist nie genug?!

Mein Schrank ist voller unbenötigter Bettwäsche. Wenn man viel Bettwäsche hat, entsteht wenig Verschleiß und so hält das Zeug Jahrzehnte. Durch die Decke geht der Stapel, als das Elternhaus geräumt wird. Wie in Trance folge ich der elterlichen Begleitmelodie: „Da ist ja noch nix dran! Wer weiß, wofür man das noch gebrauchen kann?“

Biber, Batist, Frottee, Seasucker, Linon oder Jersey – für alle Lebens- und Gefühlslagen hält der Wäscheschrank sich in Bereitschaft. Ich werde müde in der Fülle aus Gekauftem, Abgelebtem und Geerbten. Wann stellte ich mir selber zuletzt die Frage, worin ich die Nacht verbringen möchte?

Aktueller Stand: ich habe mein Lieblingsmuster identifizieren können und das gibt es in einer Sommer- und Winter:Edition. Zur Sicherheit gibt es zwei Gäste:Bezüge. Zwei Kisten guter Bettwäsche sind verschenkt/gespendet. Mit viel Willenskraft gehe ich unbeeindruckt an den Kaufhaus:Regalen vorbei. Murmele mein Mantra: „ich habe genug“.

Mein Kreativ:Tipp ist: ein schönes Bettzeug habe ich in Streifen geschnitten und an die Enden des Sonnenschirms geknotet. Freundlich flattern sie im Sommerwind und erinneren mich daran, dass ich die Meisterin des Bettwäsche:Berges bin!

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