von der Unsichtbarkeit

immer mal wieder

im Laufe des Lebens

kann einem das tiefste Ich

abhanden kommen.

Man ist Teil einer eindimensionalen Wand geworden

gefällig übertüncht.

So lässt sich eine Weile leben.

Bis einem etwas ausgeht,

die Atmung, das Lebensfeuer,

die Sehnsucht oder die Beweglichkeit der Füße.

Hat man Glück, kommt einem die Idee entgegen,

man könne mehr sein als eine gefällige Wandtapete.

Heraustreten

in eine leuchtende Dreidimensionalität.

eien Wiese hinunter zu purzeln,

barfuß durch einen eiskalten Gebirgsbach waten,

einen Vormittag verschlafen,

falsch singend durch ein Dorf zu ziehen.

Jenseits der Verschmelzung mit einer Wand

wartet ein ALLES.

3 Kommentare zu „von der Unsichtbarkeit

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