selbst:kritik


Ein häufiger Irrtum gerade der besten Menschen liegt darin, allzu viel über ihre eigenen Fehler zu brüten und sie auf diese Art zu stärken. Es genügt, wenn ein Fehler erkannt wird… Wer ein Übel erkennt, hat es schon halb geheilt.
Prentice Mulford (1834 – 1891), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer

Mir will es heute so scheinen, als hätte ich nicht die geringste Ahnung, wo meine Überlastungsgrenzen liegen. Vielleicht, weil sie viel niedriger sind, als ich sie gerne hätte. Vielleicht, weil ich nicht so heldinnenhaft-glorreich bin, wie ich gerne wäre. Vielleicht, weil ich nie gelernt habe, MEINE ganz eigenen Grenzen fühlen und verteidigen zu können.

Selbst:Kritik von der guten Sorte wäre, heute Pause zu machen und hin und wieder hineinzufühlen, was wäre, wenn ich schwächer/ verletzlicher wäre und beginnen würde, dementsprechend zu leben…

6 Kommentare zu „selbst:kritik

  1. Eine sehr (!) gute Idee !

    Wie oft halten wir tatsächlich an oder verringern mal die Geschwindigkeit um uns „wirklich“ zu fühlen …. in uns hinein zu hören
    Wer kennt heute schon seine ganz ihm eigene Geschwindigkeit ? …. weil wir in einem System leben wo wir es gewohnt sind unsere Grenzen permanent zu überrollen

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich glaube, in Deinem Text erkennen wir uns alle wieder :-). Innehalten ist auf jeden Fall richtig und wichtig. Erkennen, wer wir sind. Lernen NEIN zu sagen. Bei sich ankommen. Das ist nicht leicht, weil wir das nicht gelernt haben. Schon gar nicht wir Frauen. Oft nehmen wir uns auch zurück, weil wir Harmonie brauchen. Kritik ist nicht nötig. Verstehen reicht. Es gibt eigentlich gar nichts schöneres, als sich selbst zu finden. Da liegt ein wahrer Schatz verborgen. Der heißt: LIEBE . Ich wünsche in schönes Wochenende 🙂

    Gefällt 1 Person

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