mit:gift

Meine Aussteuer, das „Mitgegebene“ bringe ich heute ins Soziale Kaufhaus.

Die Mitgift der Großeltern und Eltern trug mich gut über Jahrzehnte.

Es ist an der Zeit, die ALT:LASTEN aus dem Haus zu geben.

Webe neue Bindungen in der DINGE:STILLE

7 Kommentare zu „mit:gift

    1. Meine Großmutter hat perfekt vorgesorgt, u.a. Handtücher, Salatschalen und RILKE-Gedicht-Bände. Aber außer verwahren war nichts mehr. Sie wäre heute 120 Jahre alt geworden, schien mir ein guter Tag um etwas von ihr wegzugeben!

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      1. Meine Mama ist im August 2017 gegangen, sie hat über 80 Jahre in derselben Wohnung gewohnt… da sind noch mehrere Durchgänge nötig. Größte Herausforderung: Bücher… unter anderem 74 Tagebücher. Lesen? Wegwerfen? Aufheben? Kann noch keine Entscheidung treffen

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      2. es gibt in München ein Tagebucharchiv!!! Bücher habe ich selber bis auf zwei ‚Dutzend weggegeben, für meine 15 Kisten Tagebücher habe ich schon jetzt eine Freundin zum erben „gezwungen“, – … und mit all´den Verlusten habe ich eins besonders gelernt: Dinge und auch Gärten leben, wenn sie belebt werden von Menschen. Für die, die danach kommen, geht es „nur“ um die Erinnerungsenergie. Aber das dauert ein paar Jahre. Ich selber hatte irgendwann das Gefühl IN den Dingen meiner Eltern zu leben, Teppiche, Geschirr, Winterjacken, Bilder, … und da wars´dann an der Zeit für die nächste Ebene des Abschieds. Ganz lieben Gruß.

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      3. … das geht mir ähnlich. Ich bin gerade dabei, das Blumenrankengeschirr meiner Großtante zu verschenken von dem es immer hieß: „aber das hat dir als Kind doch so gut gefallen und wolltest es so gern erben …“. Als mir kürzlich klar wurde, dass ich es liebe von Pünktchentellern zu essen, doch meine Schränke voll sind, schritt ich zur Tat … Dadurch habe ich jedoch einen vergrabenen Loyalitätskonflikt entdeckt und dafür soll’s gut sein …

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      4. Ich bin ja ganz d´accord mit dem Gedanken aus dem Feng Shui: „ein Geschenk ist in Deinen Besitz übergegangen. Es gehört nun Dir. Und Dir ist alles gestattet, was du damit tun willst.“ Für mich sind mittlerweile Geschenke und Erbstücke Gäste auf Zeit in meinem Leben. Und das wissen auch die Menschen aus meinen Umkreisen. Das ist solch´eine Freiheit!

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